Dentalphobie: Die Angst vor dem Zahnarzt

Der häufigste Grund einen Zahnarztbesuch zu vermeiden ist Angst. Laut einer Umfrage der Techniker Krankenkasse (2017) fühlen sich 60 Prozent der Deutschen unwohl beim Zahnarzt. Weitere 8 Prozent gaben an, dass sie aufgrund der Angstzustände eine zahnärztliche Behandlung ganz vermeiden.

Dentalphobie Zahnarztangst

Die Angst vor dem Zahnarztbesuch kann in drei wesentliche Bestandteile unterteilt werden:

  • Die Erwartungsangst
  • Die Behandlungsangst
  • Die Verlustangst bei einem bevorstehenden Zahnziehen

Die Spitzenplätze bei der Behandlungsangst sind:

  • Vibration des Bohrers spüren (33 Prozent)
  • Den Bohrer hören (31 Prozent)
  • Die Betäubungsspritze sehen (28 Prozent)
  • Den Bohrer sehen (24 Prozent)

So entstehen Angstgefühle

Das Zentrum unserer Angst im Gehirn sind die Mandelkerne (Amygdala) – eine mandelförmige Struktur in unserem limbischen System (Emotionshirn). Die Mandelkerne sind entscheidend beteiligt, wenn Tier und Mensch lernen, in bestimmten Situationen Angst zu haben. In den Mandelkernen laufen auch jene Prozesse ab, die Angst kontrollieren können.

Andere Gehirnstrukturen, die ebenfalls bei der Entstehung von Angst beteiligt sind, haben darauf hingegen keinen Einfluss. Die komplexen Prozesse im Gehirn, die Angstgefühle erzeugen, laufen mit enormer Geschwindigkeit und daher vielfach unbewusst ab. Das bestätigen Untersuchungen mit bildgebenden Verfahren (MRT). Daher können Ängste oftmals auftreten ohne dass sie rein rational begründet werden können. Als Beispiel: in unseren Breitengraden ist die Angst vor Spinnen rational völlig unbegründet, dennoch hat eine Vielzahl der Menschen in Deutschland Angst vor Spinnen.

Unsere Mandelkerne reagieren so schnell, dass sie bereits auf noch unbewusste, sehr frühe und unvollständige Informationen aus dem Sinnessystem reagieren.

Angst vor dem Zahnarzt

Häufig beruht die Angst vor einer zahnärztlichen Behandlung auf mehreren Phänomen:

  • der Angst vor der eigentlichen Behandlung,
  • dem eventuell während der Behandlung auftretenden Schmerz
  • den Behandlungsfolgen
  • der Angst vor dem „Hilflos-ausgeliefert-sein“

Verstärkt werden kann diese Angst durch negative eigene Erinnerungen und Schilderungen von Mitmenschen.

Angstgefühle abbauen mit wingwave

Auch wenn Sie rational wissen, dass Sie keine Angst vor einer Kontrolluntersuchung haben müssen, bringt alleine die Vorstellung des Besuchs beim Zahnarzt Ihre Mandelkerne zum glühen, sodass es wenig Sinn macht gute Gründe zu finden warum Sie keine Angst vor dem Besuch haben müssen, denn das interessiert Ihr Emotionshirn wenig.

Daher lohnt es sich neue Wege auszuprobieren, direkt an der Angst zu arbeiten und dadurch vergangene negative Erfahrungen oder eventuelle negative Zukunftsvisionen zu verkraften. Hierzu eignet sich die wingwave®-Methode.

In einem wingwave®-Coaching schauen wir uns gemeinsam an was die Angst auslöst. Das passiert durch den so genannten Myostatiktest. Um die Ängste verkraften zu können werden Augenbewegungen eingesetzt welche der Augenbewegungen im REM Schlaf nachempfunden sind. Das erste Coaching findet vor dem Zahnarztbesuch statt. Erfahrungsgemäß hilft bereits eine Sitzung um sich deutlich sicherer vor und während des Zahnarztbesuchs zu fühlen, jedoch besteht bei einigen Klienten die Angst bereits so lange, dass sie sich noch unsicher fühlen alleine den Zahnarzt aufzusuchen. In diesen Fällen begleite ich Sie gerne zu Ihrem Termin – hier kommt dann auch während der Behandlung die wingwave®-Musik zum Einsatz.

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